Gallenblase 34 (GB34) – Yanglingquan, Quelle am Yang Hügel

GB34, auch Yanglingquan genannt, ist ein wichtiger Akupunkturpunkt am Hinterbein des Pferdes. Er wird häufig zur Unterstützung der Muskulatur und bei Bewegungsproblemen eingesetzt.
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Informationen zum Behandlungspunkt erscheinen hier
Hinweis: Die auf dem 3D-Modell dargestellten Punkte entsprechen nicht dem exakten anatomischen Standort. Sie dienen lediglich als Orientierungshilfe beim Auffinden der jeweiligen Akupunkturpunkte.

Standort

GB34 liegt an der Aussenseite des Hinterbeins, leicht unterhalb und vor dem Kopf des Wadenbeins, in einer kleinen Vertiefung.

Funktionen

GB34 wird traditionell zur Unterstützung der Muskeln, Sehnen und Gelenke genutzt. Er kann helfen, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

Indikatoren

Zirkulationsstau, Ataxie / Koordinationsprobleme, Zittern, Generalisierte Schmerzen, Schwäche, Nervosität, Hufempfindlichkeit, Distale Steife, Distale Beschwerden, Sehnenzug / Sehnenreizung, Spannung Unterschenkel, Fessel- / Metatarsusreizung, Tarsus- / Hockprobleme, Knieprobleme, Karpalgelenkprobleme, Schweifprobleme, Gluteal- / Ischiasschmerz, Hinterhandverspannung, Beckenverspannung, Hüftprobleme, Schulterschmerz, Schultersteife, Lendensteife, Rückenmüdigkeit, Rückensteife, Startschmerz, Schwacher Schub, Verkürzter Schritt, Gangunsicherheit, Lahmheit, Erguss, Feuchte-Hitze im Verdauungstrakt, Enge im Oberbauch, Übelkeit / Aufstossen, Kolikneigung mild, Unterbauchschmerz mild

Sicherheit

Die Behandlung dieses Punktes sollte vorsichtig erfolgen, da er empfindlich sein kann. Bei Unsicherheiten immer eine erfahrene Fachperson hinzuziehen.

Medizinische Fachinfo

GB34 befindet sich in der Vertiefung kraniodistal des Fibulakopfes, zwischen M. peroneus longus und M. extensor digitalis lateralis.

GB34 ist der Hui-Punkt der Sehnen und Muskeln, beeinflusst die Leber- und Gallenblasenleitbahn und wird bei Lahmheiten, Muskelverspannungen und Störungen der Beweglichkeit eingesetzt.

Die Stimulation von GB34 sollte mit Bedacht erfolgen, insbesondere bei Pferden mit lokalen Läsionen oder erhöhter Sensibilität. Aseptische Technik und genaue Lokalisation sind essenziell.

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